Sind wir gegen GEZ-Zwangsgebühren?

Wer noch GEZ als Begriff verwendet, lebt im Gestern. Die GEZ und deren Gebühren gibts schon seit fast ZEHN Jahren nicht mehr.

Außerdem ist ein Rundfunksystem nur noch aus Privatsendern wie RTL, RTL2, Super RTL, VOX, Sat1, Pro7, Kabel 1 und all deren Ablegern eine totale Horrorvorstellung. Ich weigere mich einfach, meine Nachrichten nur noch von n-tv und dem Springer-Laden "WELT" zu kriegen.

Privatfernsehen ist einfach minderwetig und aus kommerziellen Gründen auf Volksverblödung ausgerichtet. Glaube bitte niemand, Privatfernsehen wäre gratis! Die andauernde Werbeberieselung macht das Hirn der Zuschauer (m/w/d) mürbe bis hin zur kompletten Schmelze.
 
Also GEZ abschaffen? Nö.
Kostenstrukturen des ÖR optimieren? Ja.

In der aktuellen Winnetou Debatte sieht man ja wie schnell private Medien bewusst polarisieren können, in dem man ein paar Informationen (bewusst?) "versteckt" bzw. nur am Rande erwähnt.

Wer heute noch fernsieht lebt im Gestern. [...]

Wer denkt das ÖR nur Fernsehen ist, lebt aber auch nicht unbedingt im Hier und Jetzt ;-)
 
Ich bin gegen die Abschaffung der Gebühren. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF in Deutschland finanzieren sich hauptsächlich durch Rundfunkgebühren. Da läuft kein Sponsor rum und verteilt Geld. Die Sender haben den Auftrag, unabhängig und neutral zu berichten und zu informieren. Durch die Finanzierung durch Gebühren sind sie nicht von Werbetreibenden oder anderen Interessengruppen abhängig. Da folgt keine Einflussnahmen von außerhalb und die nötige Qualität ist gewährleistet. Die öffentlich-rechtlichen Sender bieten ein breites Spektrum an Inhalten, darunter Nachrichten, Bildung, Unterhaltung und Kultur. Die Finanzierung durch Gebühren ermöglicht es ihnen, qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren, die nicht nur auf den kommerziellen Erfolg ausgerichtet sind.
 
Der größte Teil der Gebühren geht an überbezahlte Manager , überbezahlte Fußballspieler , überbezahlte Moderatoren u.s.w.
Willst du mich verklappsen? Was glaubst du wohl, warum Moderatoren reiehenweise von ARD/ZDF zu den Privaten wechseln - Jan Hofer, Linda Zervakis, Jörg Pilawa? Die werden bei den Privaten noch überbezahlter. Und die Managergehälter sind bei den Privaten garantiert höher als beim Öffi-Rundfunk/TV.

Insbesondere Pay-TV hat die Preise für Sportüberrragungen - von Bundesliga über Champions Leauge bis Olympia enorm in die Höhe getrieben, deswegen gibts das ja nur noch selten im ÖR-TV. ~ edit by Totte ~

Ein ernstzunehmendes Problem ist allerdings die Pensionslast bei den Öffis. Ja, kaum zu glauben, aber auch ARD/ZDF-Reporter gehen gern irgendwann in Rente/Pension.
 
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Ich finde auch 5.000 Euro monatlich schon überbezahlt für Moderatoren weitere Fragen ?

Was die Privaten denen zahlen ist mir egal aber nicht was ICH mit finanzieren muss ;)

nutzen tu ich beides kaum weder öffentlich rechtliche noch private

Die können gerne ein Spendenkonto einrichten wo jeder der das unterstützen will einzahlen kann , mich stört der ZWANG das mit zu finanzieren
 
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ARD und ZDF schaffen Leistungen ab und sind nur noch für Rentner interessant
Was haben ARD und ZDF denn abgeschafft? Man muss ja immer das Gesamtangebot der ÖR betrachten, für junge Leute also z. B. auch Funk, sowie andere Angebote und Kanäle.

Der größte Teil der Gebühren geht an überbezahlte Manager , überbezahlte Fußballspieler , überbezahlte Moderatoren
Du hast keine Ahnung, wie viele Menschen am Produkt Fernsehen und Radio beteiligt sind, oder?

Was die Privaten denen zahlen ist mir egal aber nicht was ICH mit finanzieren muss
Da irrst du aber. Egal, ob du Private konsumierst doch nicht – was sie an Werbeeinnahmen haben, finanzierst du mit, alleine über deinen Konsum.
 
Das mit den privaten ist richtig da habe ich aber keinen ZWANG zwingt mich ja niemand die beworbenen Produkte zu kaufen , ich schrieb ja bereits das es der ZWANG ist der mich stört ;)


Doch ich weiß das dort viel mehr Menschen beteiligt sind habe nur ein paar Beispiele genannt , ändert aber nix daran das ich das nicht mitfinanzieren will ;)

Ich will halt nicht dafür bezahlen das ein Millionär seinen Ferrari volltankt und wie ich dich einschätze willst du das auch nicht daher verstehe ich nicht so ganz deine Argumente ;)

Einmal für Umweltschutz und dann willst du den Millionären den Sprit für ihren 20 Liter Verbrauch auf 100KM/h finanzieren ? ^^
Widersprichst du dir da nicht selbst ?
 
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Millionär? Ferrari? Das findest du bei den Privaten wohl eher als bei den Öffis. Wenn dir jeder Mensch mit einem gesicherten Job zuwider ist, solltest du wohl selber mal um deinen Job bangen müssen, damit du mal das Leben lernst.
 
Wenn du lesen könntest wüsstest du das es mir bei den privaten egal ist was die mit IHREM Geld machen ;)
Was mit MEINEM Geld passiert ist mir nicht egal !

Mir ist auch egal wem Firmen ihre Werbekosten in den Arsch stecken ist deren Geld , ob sie durch die Werbeausgaben insgesamt mehr verdienen oder weniger ist auch deren Problem ;)

Mir reicht da einer bei den öffentlichen den ich mitfinanzieren MUSS um dagegen zu sein ;)

Ferrari steht natürlich nur als Beispiel und gilt für alle Autos die überdurchschnittlich viel verbrauchen ;)
 
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Warum haben sogar die frieheitsliebenden und sehr marktwirtschaftlichen Schweizer*innen der Abschaffung des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine klare Absage erteilt?

Könnte daran liegen, dass die Schweizer*innen nicht gern verklappst werden wollen.